Vegan – Marinierter Kürbis mit Salat

Die Kürbiszeit ist, dicht gefolgt von der Spargelzeit, eine meiner Lieblingsjahreszeiten wenns um das Thema Essen geht. Ob als Kürbissuppe, in Pommes-Form oder in den unterschiedlichsten Variationen aus dem Ofen. Gestern überkam mich dann schlagartig eine große Lust auf ein orientalisches Abendessen. Also marinierte ich meinen Hokkaido-Kürbis einfach mit unterschiedlichsten inidischen Gewürzen. Das Ergebnis riecht nicht nur unfassbar lecker, es schmeckt auch genauso.image3

Zutaten für den marinierten Kürbis:

(die Mengen sind abhängig von der Größe des Kürbis – geht einfach ein bisschen nach dem Gefühl. Der Kürbis sollte auf jeden Fall nicht in Öl baden)

1 kleiner Hokkaido Kürbis
3-4 EL Olivenöl2 TL Meersalz (+ mehr zum Nachwürzen)
2 TL frisch gemahlener Pfeffer
2-3 TL Knoblauch-Chilli-Gewürzmischung
1 Messerspitze Rosenpaprika (scharf)
3-4 TL Kurkuma
3-4 TL Kreuzkümmel

Zubereitung

Den Kürbis halbieren und das Kerngehäuse entfernen. Anschließend den Kürbis gründlich waschen und dann in Mundgerechte Stücke schneiden. Ihr könnt die Schale auch abmachen, wenn ihr mögt. Ich für meinen Teil esse sie aber gerne mit. Ob ihr Spalten schneidet, oder den Kürbis einfach je nach belieben klein macht, bleibt euch auch selbst überlassen.

Den Ofen heize ich erst vor, nachdem ich den Kürbis klein geschnitten habe. Ich habe einen Gasherd, und habe ihn auf Stufe 3 vorgeheizt – Umluft circa 180 Grad.

Nun kommt es zur Marinade. Hier ist es wichtig, dass ihr – je nach Größe des Kürbis – ein bisschen nach Gefühl vorgeht. Ich habe circa 4 EL Olivenöl über meine Kürbisstücke gegeben und anschließend mit einer guten Menge Pfeffer und Salz, großzügig mit Kurkuma und Kreuzkümmel und meiner frischen Chilli-Knoblauch-Gewürzmischung, sowie einer Messerspitze Rosenpaprika gewürzt und alles gut vermengt. Hier könnt ihr wirklich auf euer Gefühl vertrauen – achtet nur darauf, dass der Kürbis nicht in Öl schwimmt. Die Marinade lasst ihr nun bisschen einziehen – circa 5 Minuten reichen – und plaziert den marinierten Kürbis dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Das Blech für circa 20 Minuten in den Ofen schieben und den Herd auf Stufe 4 hochdrehen – Elektroherd Umluft circa 200 Grad. Auch hier kommt es auf den Ofen an – schaut einfach, dass der Kürbis nicht zu matschig wird. Gerade wenn ihr die Schale entfernt, solltet ihr ihn nicht zu lange im Ofen lassen, sonst wird es eher Kürbiskompott 😉 Also ab und zu einen Blick drauf werfen und mit meiner Gabel testen.

Im Anschluss könnt ihr den Kürbis mit einer Prise frischem Meersalz und einer Balsamico-Creme beträufeln. Die Säure gibt dem Ganzen den Extra-Kick und schmeckt wahnsinnig gut. Ich habe die „Mazzetti Cremoso Bianco“ für mich entdeckt.

image2

Zutaten für den Salat:

4-5 Blätter Romanasalat
3-4 Cherrytomaten
1/4 Paprika
1/4 Avocado
1 Handvoll Walnüsse

Während der Kürbis im Ofen Platz gefunden hat, habe ich mir noch schnell einen kleinen grünen Salat gemacht. Dazu habe ich einfach ein paar Romanasalat-Blätter gewaschen und geschnitten, die Tomaten klein geschnitten, Paprika und Avocado dazu gegeben und das Ganze zum Schluss mit ein paar Walnüssen verziert. Für das Dressing habe ich ein paar Kräuter, Salz, Pfeffer, 2 EL Balsamico-Essig, 2 EL Olivenöl, 1 TL Dijon-Senf, 1 TL Agavendicksaft und 1 EL Wasser zusammengemischt und über den Salat gegeben.

Das perfekte Herbst-Lunch oder auch Dinner – wie es euch beliebt. Meist ist der Kürbis so groß, dass er sogar für 2 Mahlzeiten reicht.

Grüner Salat

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s